Die Höhle zur verschwundenen Siedlung
Eine Legende ist zurück: Versteckt unter der Erde entführt die Bärenhöhle in die geheimnisvolle Welt von Roanoke. Ein spannendes Abenteuer zu Fuß – mit beweglichen Figuren, Projektionen und zahlreichen Effekten.
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Jahrzehnte wagten sich Besuchende in die dunklen Gänge der Bärenhöhle mit ihren Grizzlys. Nach ihrer Schließung im Jahr 2023 schien das Kapitel beendet – bis die Höhle 2026 überraschend wiedereröffnet wurde. Nun ist sie eng mit den oberhalb liegenden Lost Trails of Roanoke verknüpft, denn beide Attraktionen greifen die Legende rund um die verschollene englische Kolonie auf.
Die 1587 an der heutigen Küste North Carolinas gegründete Kolonie Roanoke gilt als eines der größten ungelösten Rätsel der amerikanischen Geschichte. Der Zutritt zur Bärenhöhle erfolgt am verschlossenen Kiosk Tipi‑Lager.
Schon nach den ersten Schritten wird es finster. Nebel zieht durch den dunklen Gang, und Ratten scheinen sich eingenistet zu haben. Acht unterschiedliche Szenen erzählen von den Spuren der verschwundenen Siedelnden – allesamt verborgen hinter schmiedeeisernen Toren in Form von Spinnennetzen...
Scheinbar erschöpft von der langen Reise schläft ein Seefahrer zwischen historischen Karten, Tauen und flackernden Kerzen.
Nur wenige Schritte weiter wacht eine Eule über den Weg. Ihr Kopf dreht sich lautlos, und ihre Augen leuchten in warmem Gelb. Noch tiefer im Berg
plätschert das Wasser eines blau beleuchteten Wasserfalls. Das Rauschen erinnert an das Meer, das die Kolonie von ihrer Heimat trennte. Wie ein
Schleier legt sich aufsteigender Nebel über die Szenerie.
In einer kleinen Kammer steht eine Kiste mit Dynamit. Es wirkt, als sei versucht worden, die Geheimnisse der Höhle gewaltsam zu lüften. Daneben
glitzern verstreute Goldmünzen. Mitten im Berg sind zwei der mächtigen Bären anzutreffen. Ihr Brummen hallt durch den Fels, und rot aufleuchtende
Augen zeigen die Gefahren der Wildnis. Schließlich leitet der Gang zu einer letzten Kammer: Im Flackern von Kerzen findet sich ein Schatz mit einem
roten Kristall, bevor die Spuren der Bären zurück ins Freie und zum Platz des Tipi‑Lagers führen.
Die Bärenhöhle wurde aufwendig restauriert und technisch modernisiert. Bewegliche Figuren, Projektionen, Soundeffekte, Licht und Nebel schaffen ein
immersives Erlebnis, thematisch passend zu den Geschichten um Roanoke. Jeder Abschnitt ist mit eigenen Geräuschen unterlegt und sorgt für die
stimmungsvolle Atmosphäre des Walk-Through. Gemeinsam mit den Lost Trails of Roanoke ergeben beide Attraktionen ein einzigartiges Erlebnis über und
unter der Erde.















